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Deutsche Bank präsentiert Roman Ondák, den „Künstler des Jahres“ 2012

13. Oktober 2011 │ Global

Die Deutsche Bank hat im Rahmen der Londoner Frieze Art Fair ihren „Künstler des Jahres“ 2012 vorgestellt: Roman Ondák, einer der international profiliertesten Konzeptkünstler.

Auf Empfehlung des Deutsche Bank Art Advisory Council ehrt die Deutsche Bank junge Künstlerinnen und Künstler, die bereits ein außergewöhnliches Werk geschaffen haben, in dem Arbeiten auf Papier oder Fotografie eine wichtige Rolle spielen. Als Künstler des Jahres 2012 wird Roman Ondák im Frühjahr mit einer umfassenden Einzelaustellung im Deutsche Guggenheim in Berlin gewürdigt. Sie wird im Anschluss in weiteren internationalen Institutionen präsentiert.

Roman Ondáks Werdegang ist von der Auflösung der ehemaligen Tschechoslowakei geprägt. Als er 1989 an der Hochschule der bildenden Künste in Bratislava Malerei studiert, kommt der politische Umbruch. Nur wenige Jahre nach der Wende hat sich das kulturelle Klima gewandelt. Die Gesellschaft in der neu entstandenen Slowakei steht der Kunst gleichgültig gegenüber.

Also reist der Künstler Anfang der Neunziger der Kunst entgegen – nach Kassel zur documenta, nach Venedig zur Biennale, die ihm entscheidende Impulse geben.

Während die Einflüsse von Concept- und Minimal Art in Ondáks Werk unübersehbar sind, knüpft es zugleich an die subversiven Taktiken von Künstlern aus dem ehemaligen Ostblock an.

Diese Verbindung aus subtiler, fast poetischer Andeutung und Institutionskritik führt Ondák in neuen Zusammenhängen weiter. Kleine Verschiebungen im Alltäglichen werden sein wichtigstes Stilmittel.

Weitere Informationen:

Galerie mit Werken von Roman Ondák im Webspecial

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Letzte Aktualisierung: 5.9.2013
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