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Villa Romana-Preisträger 2011 stehen fest

Juli 2010 │ Florenz

Nora Schultz, Rebecca Ann Tess, Vincent Vulsma, Thomas Klipper und Henrik Olesen sind die Preisträger 2011 des Villa Romana-Preises.

Am 17. Juli wählten die diesjährigen Juroren – Kathrin Rhomberg, Kuratorin der 6. Berlin Biennale, und der in Berlin lebende Künstler und Professor an der Städelschule Willem de Rooij – die Stipendiaten aus zehn vorgeschlagenen Kandidaten aus.

Der Villa Romana-Preis ist mit einem zehnmonatigen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Villa Romana in Florenz, einem freien Atelier sowie einem monatlichen Stipendium verbunden. Thomas Klipper (Februar bis Juni) und Henrik Olesen (Juli bis November) werden 2011 je mit einem fünfmonatigen Stipendium und entsprechendem Arbeitsaufenthalt in der Villa Romana bedacht.

Nora Schultz, 1975 geboren, studierte an der Städelschule Frankfurt und lebt in Berlin. Sie hat in den vergangenen Jahren international ausgestellt, 2009 u.a. im Kunstverein Köln auf dem „Art Statement“ der Art Basel oder bei Dependance, Brüssel (2008).

Rebecca Ann Tess, 1980 geboren, studierte an der UdK Berlin und an der Städelschule in Frankfurt, wo sie lebt. Ihre Arbeiten waren u.a. im Portikus und im Frankfurter Kunstverein sowie 2010 in einer Ausstellung beim Neuen Aachener Kunstverein zu sehen.

Vincent Vulsma, 1982 in Zaandam/Niederlande geboren, studierte an der Gerrit Rietveld Academie und lebt in Berlin. Er ist auf der derzeitigen Berlin-Biennale vertreten.

Thomas Klipper, 1956 geboren, studierte an den Kunstakademien Nürnberg, Düsseldorf und Frankfurt am Main und lebt in Berlin. Kürzlich realisierte er eine komplexe Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, indem er den 800 Quadratmeter großen Bodenbelag des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit als Material für Linolschnitte benutzte. Thomas Klipper stellte u.a. in der South London Gallery, in der Generali Foundation Wien, in der Schirn Kunsthallte, Frankfurt und im Badischen Kunstverein, Karlsruhe aus.

Henrik Olesen, 1967 in Esbjerg/Dänemark geboren, studierte an der Royal Academy of Fine Arts in Kopenhagen sowie an der Städelschule in Frankfurt und lebt in Berlin. Er hat umfangreiche internationale Ausstellungspraxis, u.a. am MACBA Barcelona, dem Museum of Modern Art Warschau und auf der Biennale von Venedig. In diesem Herbst nimmt er an der Gwangju Biennale in Korea teil. 

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courtesy-villa-romana

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Villa Romana

Die Villa Romana wurde 1905 von dem Maler Max Klinger erworben, um Künstlern eine großzügige Arbeitssituation in Florenz zu bieten. Der Villa Romana-Preis ist nicht nur der älteste deutsche Kunstpreis, sondern auch das am längsten bestehende kulturelle Engagement der Deutschen Bank. Er wird vom Verein Villa Romana ausgelobt und finanziert mit Mitteln der Deutsche Bank Stiftung, des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie weiterer privater Förderer. Ziel des Preises ist es, herausragenden Künstlern die Gelegenheit zu geben, sich während eines längeren Aufenthalts in Florenz auf die Entwicklung ihres künstlerischen Werks zu konzentrieren. Die Villa Romana-Preisträger werden von jährlich wechselnden Juroren benannt.

Weitere Informationen:
www.villaromana.org
www.db-artmag.de

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Letzte Aktualisierung: 5.9.2013
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